BMW-Werk Regensburg, Automobilwerk der Bayerischen Motoren Werke AG
Das BMW-Werk Regensburg ist ein Automobilmontagewerk im Norden der Stadt Regensburg in Bayern, in dem vollständige Fahrzeuge in mehreren aufeinanderfolgenden Produktionsstufen gefertigt werden. Die Anlage umfasst Bereiche für Karosseriebau, Lackierung und Endmontage, in denen Industrieroboter und Facharbeiter Seite an Seite arbeiten.
Das Werk wurde 1986 eröffnet und war von Anfang an darauf ausgelegt, mehrere Fahrzeugmodelle unter einem Dach zu produzieren. Im Laufe der Zeit wurde die Kapazität erweitert und die Fertigungslinien mehrfach modernisiert, um den sich ändernden Modellprogrammen gerecht zu werden.
Das Werk in Regensburg liegt in einer Stadt, die vor allem für ihre mittelalterliche Altstadt bekannt ist, was einen deutlichen Kontrast zur modernen Fabrikanlage bildet. Besucher erleben auf der Führung, wie Hightech-Produktion und bayerische Arbeitskultur eng miteinander verbunden sind.
Geführte Werksbesichtigungen sind möglich, dauern in der Regel rund zwei Stunden und führen durch die wichtigsten Produktionsbereiche. Es empfiehlt sich, den Besuch im Voraus zu reservieren, da die Verfügbarkeit je nach Saison und aktuellem Produktionsbetrieb schwanken kann.
Der Lackierbereich des Werks gehörte zu den ersten in der Welt, in denen der gesamte Auftragsprozess vollständig von Robotern übernommen wurde. Diese frühe Automatisierung beeinflusste direkt die Art und Weise, wie andere Automobilfabriken weltweit ihre eigenen Lackierstraßen aufbauten.
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