Baumberge, Höhenzug im Münsterland, Deutschland.
Die Baumberge sind ein Gebirgszug zwischen Münster und Coesfeld im Münsterland mit dem Westerberg als höchstem Punkt auf 187,6 Metern Höhe. Die Landschaft zeigt ein flaches, bewaldetes Plateau mit steilen Rändern und zahlreichen Senken, die durch Karstprozesse entstanden sind.
Die Baumberge bestehen aus einem porösen Kalksandstein, sodass das Regenwasser auf der Hochfläche in große Tiefen versickert. Jahrhundertelang holten sich die Bauern hier ihr Trinkwasser aus 40 bis 50 Meter tiefen Brunnen, häufiger noch aus Regenwasserzisternen, bis sie Anfang der 1970er Jahre an eine Trinkwasserleitung angeschlossen wurden. An den Rändern der Baumberge tritt das Wasser wieder in Quellhorizonten zutage, teils bilden sich nach wenigen Metern ganze Bäche.
Der Name Baumberge geht auf Bomberg zurück, eine Verschmelzung des altdeutschen Wortes bo für Haus oder Hof mit der Gottheit Odin. Der Höhenzug gliedert sich in Bomberge, Osterwicker Platte, Coesfeld-Daruper Höhen und Schöppinger Rücken. Billerbeck liegt im Tal der Berkel, wo drei dieser Einheiten zusammentreffen.
Das Gelände ist gut über die Straßennetze der Region erreichbar und bietet verschiedene Zugangswege je nach Startpunkt. Besucher sollten beachten, dass das Plateau bei Regen rutschig werden kann und feste Schuhe sind ratsam.
Weil das poröse Kalksandsteingestein das Regenwasser tief versickern lässt, waren die Höfe auf dem Plateau jahrhundertelang auf 40 bis 50 Meter tiefe Brunnen und häufig auf Regenwasserzisternen angewiesen, bis sie Anfang der 1970er Jahre an eine Trinkwasserleitung angeschlossen wurden. Am Rand der Berge tritt das Wasser wieder als Quellen zutage und bildet mitunter nach wenigen Metern ganze Bäche.
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