Villa Alstede, Denkmalgeschütztes Anwesen in Nottuln, Deutschland
Villa Alstede ist ein Herrengutskomptlex in Nottuln mit mehreren Steingebäuden aus lokaler Baumberger Sandstein-Tradition. Die Anlage umfasst das Herrenhaus, eine Speicherburg und ein ehemaliges Lagergebäude, deren Formen und Proportionen das Bauen dieser Region prägen.
Das Gut wurde 1217 erstmals urkundlich erwähnt, damals als Teil des Klosters Aegidiikloster in Münster, und erlebte mehrere Eigentümerwechsel zwischen verschiedenen Adelsfamilien. Die Familie Schulze Hauling kaufte das Anwesen 1825 und ließ es 1908 umfassend im Stil der Neuen Kunsthandwerk umgestalten.
Die Familie Schulze Hauling prägte die Anlage durch ihren Lebensstil und ihre künstlerischen Vorstellungen, die sich in den handwerklichen Details der Innenräume widerspiegeln. Besucher können heute diese persönlichen Spuren in den Räumen entdecken, die zeigen, wie die wohlhabende Familie zu Beginn des 20. Jahrhunderts lebte.
Das Gelände kann zu Fuß erkundet werden und zeigt alle Gebäude von außen in ihrer räumlichen Anordnung. Die Sandsteingebäude sind auch bei Regen leicht zu begehen und bieten gute Fotomotive aus verschiedenen Blickwinkeln.
Die ehemalige Speicherburg besitzt Schießscharten im Kellergeschoß und einen großen Sandsteinkamin im oberen Bereich, was ihre doppelte Funktion als Wehranlage und Wohngebäude zeigt. Diese militärische Ausstattung eines Speicherhauses ist in der Region ungewöhnlich und spricht für die strategische Wichtigkeit des Gutes in früheren Zeiten.
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