Neue Synagoge, Orthodoxe Synagoge im Stadtteil Golzheim, Deutschland.
Die Neue Synagoge in Golzheim ist ein modernes Bauwerk mit großen senkrechten Fenstern, das 1958 von Architekt Hermann Zvi Guttmann entworfen wurde. Das Gebäude an der Zietenstraße 50 bietet Platz für etwa 400 Besucher und prägt mit seiner zeitgenössischen Architektur das Straßenbild.
Das Gebäude entstand als Ersatz für ein früheres Bauwerk von 1905, das während der Kristallnacht 1938 zerstört wurde. Der Neubau von 1958 bedeutete einen Neuanfang für das jüdische Leben in Düsseldorf nach der Zerstörung des Vorgängerbaus.
Die Synagoge trägt den Namen des Rabbiners Leo Baeck und spiegelt orthodox-jüdische Traditionen wider, mit getrennten Bereichen für Männer und Frauen im Inneren. Der Ort wird heute von Gemeindemitgliedern für regelmäßige Gottesdienste und gemeinsame Feiern genutzt.
Die Synagoge in der Zietenstraße 50 steht seit dem Brandanschlag im Oktober 2000 unter ständiger Polizeibewachung; am Zugang zum Paul-Spiegel-Platz ist mit Polizeipräsenz zu rechnen. Das Hauptportal wird nur bei besonderen Anlässen geöffnet; für Gottesdienste und Besuche sollte man sich vorab bei der Gemeinde erkundigen.
Im Oktober 2000 überstand das Gebäude einen Brandanschlag, was zu verstärkten Schutzmaßnahmen führte. Dieses Ereignis zeigt die Widerstandskraft der jüdischen Gemeinschaft Düsseldorfs und ihre Entschlossenheit, ihre Räume nach schwierigen Zeiten zu bewahren.
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