St. Adolfus, Neuromanische Kirche in Pempelfort, Deutschland
St. Adolfus ist eine neoromanische Kirche in Düsseldorf-Pempelfort mit zweitürmiger Fassade und maurischen Architekturklementen, die sich an der Kaiserswerther Straße 60 erhebt. Das Gebäude funktioniert als Basilika und beherbergt eine bedeutsame Orgel von 1952 mit 46 Registern.
Der Bau wurde 1898 von Architekt Caspar Clemens Pickel entworfen und prägt das Stadtbild Pempelforts seither. Nach schweren Bombenschäden im Krieg erfolgte zwischen 1947 und 1951 ein umfassender Wiederaufbau.
Die Innenausstattung zeigt ein Christusmosaik von 1955 über dem Hochaltar und Buntglasfenster von 1956, die der Künstler Richard Seewald schuf. Diese Kunstwerke prägen das Erscheinungsbild des Kirchenraums bis heute.
Das Gebäude ist an der Kaiserswerther Straße 60 leicht zu finden und wird für regelmäßige katholische Gottesdienste genutzt. Besucher sollten die Öffnungszeiten beachten und respektvolle Kleidung tragen, besonders während Gottesdienste.
Die Kirchenglocken wurden 1913 von der Otto-Gießerei gegossen und bilden das größte Bronzegeläut vor dem Ersten Weltkrieg, das noch in der Erzdiözese Köln erhalten ist. Dieses Geläut ist besonders wertvoll, da solch frühe Glockenensembles selten die Kriege überstanden haben.
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