Klarissenkloster Düsseldorf, Ehemaliges Kloster in Pempelfort, Düsseldorf, Deutschland
Das Klarissenkloster ist ein neugotisches Gebaudeensemble in Pempelfort, das um eine Kapelle herum strukturiert ist und sich uber Grundstucke an der Kaiserstrasse erstreckt. Der Komplex folgt klassischen franziskanischen Entwurfsprinzipien, verzichtet dabei aber auf einen Glockenturm und zeigt stattdessen eine schlichte architektonische Sprache.
Das Kloster wurde 1871 gegrundet und spielte eine wichtige Rolle bei der Erneuerung des Klarissenordens in Deutschland, der nach der Saukularisierung des 19. Jahrhunderts stark geschwacht worden war. Seine Entstehung markierte einen Wendepunkt fur die franziskanische Bewegung in der Region.
Der Konvent war lange Zeit Heimat einer Gemeinschaft von Klarissen, die nach strengen Ordensregeln lebten und sich dem Gebet widmeten. Nach dem Umzug anderer Schwestern übernahmen dänische Zisterzienserinnen die Gebäude und setzten das religiöse Leben hier fort.
Das Gebaude steht unter der Verwaltung des Erzbistums Koln und kann uber diese Institution besucht werden, die Zugang zu den verschiedenen Teilen des Komplexes ermoglicht. Der Ort befindet sich in einem residentiellen Viertel, das leicht zu Fuss erreichbar ist und gute lokale Verkehrsanbindungen bietet.
Wahrend der Kulturkampfphase im 19. Jahrhundert verliesen die Nonnen Deutschland voruebergehend und gruendeten eine Filialgemeinschaft in Harreveld in den Niederlanden. Diese Periode der Vertreibung und temporaren Ausvanderung ist heute noch ein wichtiger Teil der Geschichte dieser Gemeinschaft.
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