Basislinie Solitude-Allee, gerader Weg als Basislinie der Württembergischen Landesvermessung
Die Solitude-Allee ist ein über 13 Kilometer langer Wanderweg in Stuttgart, der das Schloss Solitude mit Ludwigsburg verbindet. Der Weg führt durch Waldränder, offene Wiesen und sanftes Hügelgelände mit vielen Rastmöglichkeiten entlang der Strecke.
Der Weg wurde 1768 angelegt und diente ursprünglich der Verbindung zwischen Schloss Solitude und Ludwigsburg für die württembergische Herrscherfamilie. Um 1820 erhielt er neue Bedeutung, als König Wilhelm I. den Pfad als Vermessungslinie für die Kartierung des Königreichs Württemberg nutzte.
Die Solitude-Allee trägt den Namen der Schlossanlage, zu der sie führt, und wird heute von Einheimischen und Besuchern gleichermaßen als Rückzugsort genutzt. Man trifft hier Spaziergänger, Radfahrer und Jogger an, die die ruhige Atmosphäre und den Baumbestand schätzen.
Der Weg ist gut begehbar und eignet sich für Wanderer, Radfahrer und Jogger aller Fitnessstufen. Es ist ratsam, bequeme Schuhe zu tragen und Wasser mitzubringen, da unterwegs wenige Einkehrmöglichkeiten vorhanden sind.
Der Weg wurde im frühen 19. Jahrhundert als Vermessungslinie mit Markierungssteinen und einer kleinen Pyramide bei Ludwigsburg versehen, um das Land präzise zu kartieren. Diese historische Bedeutung wird heute im nahegelegenen Garten der Triangulation mit Modellen und Steinen gezeigt, die die alte Vermessungsmethode erklären.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.