Salamander-Areal, Kulturdenkmal in Kornwestheim, Deutschland.
Das Salamander-Areal ist ein denkmalgeschützter Gebäudekomplex in Kornwestheim, der Backsteinogotik und expressionistische Architektur verbindet. Die massiven Backsteinstrukturen dehnen sich über ein großes Gelände aus und beherbergen heute Wohnungen, einen Supermarkt und ein Archiv.
Das Areal wurde 1885 als Schuhfabrik gegründet und wuchs zu einem großen Produktionszentrum heran. Der Standort blieb über Jahrzehnte ein wichtiger Ort der deutschen Schuhherstellung, bevor er sich später umstrukturierte.
Der Komplex bewahrt die industrielle Geschichte Baden-Württembergs durch seine architektonischen Merkmale. Diese Struktur zeigt, wie ein ehemaliges Produktionszentrum heute noch als identitätsstiftender Ort für die Region fungiert.
Der Komplex ist heute zugänglich als gemischte Nutzungsfläche mit öffentlichen und privaten Bereichen. Besucher können das Gelände erkunden und die Architektur von außen betrachten, wobei einige Bereiche je nach Art des Geschäfts oder der Veranstaltung zugänglich sind.
Das Gelände wurde komplett saniert und dient nun modernen Bedürfnissen, behält aber seinen Status als geschütztes Denkmal. Diese Umwandlung zeigt, wie historische Orte funktionsfähig in die Gegenwart integriert werden können.
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