Museum im Kleihues-Bau, Kunstmuseum in Kornwestheim, Deutschland
Das Museum im Kleihues-Bau steht an der südöstlichen Ecke des Kornwestheimer Marktplatzes. Josef Paul Kleihues entwarf es als Parallelogramm mit 7 Grad Schräge und einen Halbkreis: Das zweistöckige Parallelogramm bildet den Hauptausstellungsraum, der verglaste halbkreisförmige Saal öffnet sich zu Garten und Terrasse. Cannstatter Travertin verkleidet die Außenwände; die Ausstellungsfläche beträgt knapp 400 m² im Erdgeschoss und 320 m² im Obergeschoss.
Die Galerie der Stadt Kornwestheim wurde 1975 ohne eigene Sammlung und ohne eigenes Gebäude gegründet. Nach einer Schenkung von mehreren hundert Werken Manfred Henningers beschloss der Gemeinderat 1987 einen Galeriebau, den Josef Paul Kleihues entwarf und der 1988/89 errichtet wurde. Eröffnet wurde er am 24. November 1989 mit einer Ausstellung zu Philipp Matthäus Hahn; im Juni 2017 wurde er in die Liste der Kulturdenkmale Baden-Württembergs aufgenommen.
Der Name des Museums geht auf seinen Architekten Josef Paul Kleihues zurück, der den Bau 1988/89 entwarf. Die Sammlung entstand aus einer Schenkung von mehreren hundert Werken aus dem Nachlass des schwäbischen Spätimpressionisten Manfred Henninger (1894–1986), eines Mitbegründers der Stuttgarter Neuen Sezession von 1929. Knapp 700 seiner Werke bilden den Kern; seit 2009 unterstützt ein Förderverein die Aufarbeitung des Nachlasses.
Das Museum steht an der südöstlichen Ecke des Kornwestheimer Marktplatzes in einem mit Cannstatter Travertin verkleideten Bau. Die beiden Ausstellungsebenen verbindet eine sich nach oben verjüngende Treppe; der untere Saal erhält Tageslicht durch eine östlich ausgerichtete Schrägverglasung, Sheddächer lenken Nordlicht in den oberen Saal. Der halbkreisförmige, zum Garten und zur Terrasse verglaste Saal dient Ausstellungen und Rahmenveranstaltungen.
Die Außenwände sind mit Cannstatter Travertin verkleidet, und der parallelogrammförmige Hauptsaal weist eine Schräge von 7 Grad auf. Der halbkreisförmige Galerieversammlungssaal öffnet sich über flächige Verglasung zu Garten und Terrasse. Im Juni 2017 nahm das Landesamt für Denkmalpflege den Bau in die Denkmalliste auf und würdigte den sorgfältigen Entwurf bis ins Ausstattungsdetail.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 93.576 Mitwirkenden weltweit.