Fasanenschlösschen, Barockes Jagdpavillon in Moritzburg, Deutschland.
Das Fasanenschlösschen ist ein zweigeschossiger Rokokopavillon mit rosa Fassade, fünf Fenstern mit Läden je Geschoss und einem mittigen Bogeneingang, zu dem eine zweiläufige Steintreppe führt. Das Dach ist ein verwittertes grünes Mansarddach mit drei runden Dachgauben, gekrönt von einer grünen Kupferkuppel mit Statue. An Süd- und Ostseite stehen barocke Treppenanlagen, Sandsteinfiguren säumen die Wege.
Der Bau begann 1769 unter Kurfürst Friedrich August III. von Sachsen und wurde 1782 fertiggestellt. Das Projekt wurde von den Architekten Johann Daniel Schade und Johann Gottlieb Hauptmann geleitet und entstand als Teil der fürstlichen Lustschlösschen des 18. Jahrhunderts.
Der Name stammt von der 1728 angelegten Fasanerie; schon vor der Zeit Augusts des Starken gab es hier Fasane, und bis 1916 ist die Zucht durchgängig belegt. Seit 2006 versucht man in den Spaliergärten, an die früheren Erfolge anzuknüpfen. Das benachbarte Hofküchengebäude beherbergt heute kleine Sonderausstellungen und im Sommer ein Café.
Das Schlösschen befindet sich auf dem Gelände von Schloss Moritzburg und ist am besten zu Fuß vom Hauptgebäude zu erreichen. Planen Sie Zeit für den Spaziergang durch die Gärten ein, besonders wenn Sie die Verbindungswege zu den Teichen erkunden möchten.
Die Fasanenzucht, die dem Schlösschen den Namen gab, ist bis 1916 durchgängig belegt; seit 2006 werden in den angrenzenden Spaliergärten wieder Fasane gehalten. Bis 1996 diente das Gebäude als ornithologische Außenstelle des Dresdner Tierkundemuseums.
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