Wildgehege Moritzburg, Wildpark in Moritzburg, Deutschland
Das Wildgehege Moritzburg ist ein Naturschutzpark mit etwa 40 Hektar Fläche, auf dem über 30 Tierarten in naturnahen Gehegen leben. Dazu gehören Hirsche, Elche, Luchse, Fasanen und Otter, die in unterschiedlichen Bereichen untergebracht sind.
Der Park geht auf einen Tiergarten zurück, der zwischen 1693 und 1694 von Kurfürst Johann Georg IV. gegründet wurde. Ursprünglich war die Anlage eng mit fürstlichen Jagdgewohnheiten verbunden, wovon Reste alter Steinmauern bis heute erhalten sind.
Die Anlage hat ihren Namen von den Hirschgehegen, die Fürsten hier für die Jagd nutzten. Besucher können heute noch diese historische Nutzung in der Struktur des Parks erkennen.
Der Park ist ganzjährig geöffnet und kann zu Fuß durchlaufen werden, wobei man auf ebenen, gut ausgebauten Wegen unterwegs ist. Man sollte sich Zeit für die Beobachtung nehmen, da die Tiere je nach Tageszeit und Wetter unterschiedlich aktiv sind.
Der Park beteiligt sich an Zuchtprogrammen für europäische Wisente und hält mehrere Bullen, deren Nachkommen wilder lebende Herden unterstützen können. Diese Zuchtarbeit ist für Besucher zwar nicht direkt sichtbar, trägt aber zur Wiederherstellung dieser bedrohten Art bei.
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