Rauhhorn, Berggipfel in den Allgäuer Alpen, Deutschland und Österreich
Das Rauhhorn ist ein 2240 m hoher Gipfel auf der Grenze zwischen Deutschland und Österreich in den Allgäuer Alpen, südwestlich des Gaishorns und südlich des Geisecks. Sein stark gezackter Felskamm fällt nach Osten und Westen schroff ab; im weiteren Verlauf des Rauhhornzugs liegt südlich das Kugelhorn. Teile des Nord- und Südanstiegs sind mit Seilsicherungen versehen.
Das Rauhhorn wurde 1854 von Thaddäus Sendtner erstmals bestiegen. Die Nordostwand wurde 1962 erstmals durchstiegen und im selben Jahr sechsmal wiederholt; ab 1970 geriet die Route in Vergessenheit.
Der Name Rauhhorn, auch Rauhorn geschrieben, stammt vom rauen, stark gezackten Felskamm. Der Gipfel liegt auf der Grenze zwischen Bayern und Tirol, bei Tannheim und Bad Hindelang. Im Winter wird der Berg von Skibergsteigern besucht, mit Abfahrten zur Willersalpe und zum Vilsalpsee; meist enden die Touren am Beginn des felsigen Nordgrates.
Der Aufstieg setzt Grundkenntnisse im Klettern voraus, da Stahlseile lange Abschnitte der Route sichern. Es ist sinnvoll, festes Schuhwerk und Kletterausrüstung mitzubringen und die Witterungsbedingungen vor dem Aufbruch zu überprüfen.
Der Gipfel ist einer der höchsten Berge in der Vilsalpsee-Gebirgskette und zieht regelmäßig erfahrene Bergsteiger an. Viele Besucher übersehen jedoch die Fossilien und geologischen Besonderheiten der Dolomitgesteine, die während des Aufstiegs sichtbar werden.
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