Bergbauwanderweg Wattenscheid, Bergbauwanderweg in Bochum, Deutschland.
Der Bergbauwanderweg Wattenscheid ist ein etwa 3 km langer Wanderpfad durch die einstige Bergbaulandschaft des Wattenscheider Stadtteils. Er führt vorbei an ehemaligen Schächten, Maschinengebäuden, einer alten Grubenbahn und anderen Überresten aus der Industriezeit.
Der Bergbau in dieser Gegend begann 1738 und endete 1961, wobei die Maria Anna & Steinbank Zeche ein wichtiges Zentrum der Region war. Sie entstand 1841 durch die Zusammenlegung mehrerer kleinerer Gruben und prägte das Wattenscheider Geschäftsleben über Generationen.
Der Weg trägt Spuren der industriellen Vergangenheit, die heute noch in der Landschaft sichtbar sind. Besucher können sich vorstellen, wie diese Gegend einst von Bergbau geprägt war und welche Rolle Arbeit und Handwerk im Leben der Menschen spielten.
Der Wanderpfad beginnt am Parkplatz der Höntrop-Schule, wo Hinweisschilder und ein Ruhr-Sandsteinblock die Route markieren. Besucher finden hier Informationstafeln, die die einzelnen Stationen erklären.
Der Weg teilt sich in zwei Routen auf: den Eppendorfer und den Höntropper Teil, die jeweils unterschiedliche Bergbau-Standorte zeigen. Eine historische Grubenbahn-Brücke ist besonders bemerkenswert, da sie noch immer die Landschaft prägt.
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