Heimkehrer-Dankeskirche, Filialkirche in Weitmar, Bochum, Deutschland.
Die Heimkehrer-Dankeskirche ist eine Filialkirche in Weitmar mit einer großen Halle, flachem Giebeldach und Fenster aus farbigem Glas, die Motive zu Krieg und Gefangenschaft darstellen. Ein Untergeschoss enthält eine Gedenkstätte und ein Museum mit Gegenständen aus Kriegsgefangenenlägern und verschiedenen künstlerischen Werken.
Die Kirche entstand 1960 auf Initiative des Vikars August Halbe, der fünf Jahre lang als Kriegsgefangener in der Uralsregion interniert war. Sein persönliches Schicksal prägte die Gründung und Ausrichtung des Ortes als Denkmal für Rückkehrer.
Der Name bedeutet "Heimkehrerdankkirche" und verweist auf die Rolle des Ortes für Menschen, die aus Kriegsgefangenschaft zurückkehrten. Die Kunstfenster und Ausstellungen im Inneren erzählen von persönlichen Schicksalen und sind heute Orte der Besinnung für Besucher.
Der Ort ist für regelmäßige Gottesdienste und besondere Zusammenkünfte zugänglich, wobei Gedenkveranstaltungen am Sonntag nach Pfingsten stattfinden. Besucher sollten sich vorher über Öffnungszeiten informieren, da es sich um einen aktiven Gottesort handelt.
Das große Chorfenster mit dem Titel "Gesang der Jünglinge im Feuerofen" wurde von Wilhelm de Graaf geschaffen, der selbst aus dem Krieg zurückgekehrt war. Sein künstlerisches Werk verbindet damit die persönliche Geschichte des Künstlers mit den Erfahrungen aller Besucher.
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