Kloster Stiepel, Zisterzienserkloster in Bochum, Deutschland
Das Kloster Stiepel ist ein Zisterzienserkloster im Bochumer Stadtteil Stiepel, das 1989–1990 nach dem Entwurf des Architekten Roman Reiser für das Bistum Essen gebaut wurde. Die Gebäudeflügel sind U-förmig um den Wallfahrtshof angeordnet, ein Außenaltar öffnet sich nach Westen in die Landschaft. Die Mönchszellen liegen im Dachgeschoss und sind jeweils an ihrer Dachgaube erkennbar; die Kirche St. Marien trägt ein steiles Schieferdach mit schlankem grünem Turmhelm.
Das Kloster wurde 1988 als Ableger der Abtei Heiligenkreuz gegründet, auf Initiative von Franz Hengsbach, dem ersten Bischof des Bistums Ruhr. Die Gründung markierte eine neue monastische Präsenz in der Region Bochum.
Die Kirche birgt das Gnadenbild der Schmerzhaften Mutter von Stiepel, des einzigen Marienwallfahrtsortes der Diözese außer der Domkirche. Monatswallfahrten finden am 11. jedes Monats statt, dazu Jugendwallfahrten sowie Wallfahrten der Schlesier und Eichsfelder. Die Mönche singen das lateinische Stundengebet öffentlich.
Die Mönchszellen liegen im Dachgeschoss des Klostergebäudes; ihre Lage ist jeweils an der zugehörigen Dachgaube erkennbar. Das lateinische Stundengebet der Gemeinschaft und die Messen in der Kirche sind öffentlich. Dem Kloster ist eine verpachtete Gaststätte, der Klosterhof, angegliedert.
Die Mönchszellen liegen im Dachgeschoss des Klostergebäudes; von außen ist jede an ihrer eigenen Dachgaube zu erkennen. Im Innenhof des Kreuzgangs steht ein Trinkbrunnen aus Ruhrsandstein.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.872 Mitwirkenden weltweit.