Löwendenkmal Bochum, Kriegerdenkmal in Bochum, Deutschland
Das Denkmal mit den sterbenden Löwen ist ein Steinmonument in Bochum, das einen großen Löwen zeigt, der von einem Pfeil in die rechte Seite getroffen wurde. Die Figur blickt nach Frankreich gerichtet und hat einen Gesichtsausdruck der Schmerzen.
Der Gedenkstein wurde am 13. Mai 1928 eingeweiht und sollte an die gefallenen Soldaten aus Bochum im Ersten Weltkrieg erinnern. Finanziert durch Spenden in Höhe von 65 000 Reichsmark, entstand das Werk als Ausdruck der Trauer und des Gedenkens.
Das Denkmal steht an der Königsallee neben der Schillerschule und zieht regelmässig Besucher an, die die emotionale Darstellung eines sterbenden Löwen betrachten. Die Inschrift spricht von einer Generation, die versuchte, ihre Niederlage als innere Stärke zu deuten.
Das Denkmal befindet sich direkt neben der Schillerschule an der Königsallee und lässt sich leicht zu Fuß erreichen. Neben der ursprünglichen Inschrift können Besucher auch eine 1990 hinzugefügte bronzene Tafel lesen.
1983 versuchten Demonstranten, einen Teil der Inschrift mit einem Meißel zu entfernen, bevor die Polizei eingriff. Dieser Vorfall führte zu Schlagzeilen in den Zeitungen, die besagten 'Nicht länger unbesiegt'.
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