Waldsteinburg, Mittelalterliche Burgruine in Zell im Fichtelgebirge, Deutschland.
Die Waldsteinburg liegt auf dem Gipfel des Großen Waldstein und zeigt Mauerreste sowie einzelne erhaltene Bauelemente aus ihrer Gründungszeit. Die Ruine bietet von oben einen weiten Blick über das Fichtelgebirge und die umliegende Landschaft.
Die Ritter von Sparneck errichteten die Waldsteinburg 1350 als Nachfolger der älteren Ostburg, um eine starke Befestigung in den Fichtelbergen zu schaffen. Die Festung wurde 400 Jahre später zerstört, was später die Gründung des Waldstein Festivals auslöste.
Der Burgplatz wird seit 1923 für das Waldstein Festival genutzt, ein jährliches Fest, das an die Geschichte des Ortes erinnert. Menschen aus der Region kommen zusammen, um Kultur und Natur auf dem Berggipfel zu erleben.
Die Ruine ist durch markierte Wanderwege von Zell im Fichtelgebirge aus erreichbar und liegt auf einem Berggipfel mit längeren Anstiegen. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen und bei Schlechtwetter vorsichtig sein, da der Gipfel exponiert ist.
Lokale Aufzeichnungen dokumentieren, dass die Ruine nach 1795 den Spitznamen Rotes Schloss trug, wahrscheinlich wegen ihrer charakteristischen Dachziegel. Dieser Name wird heute noch verwendet, obwohl die ursprüngliche rote Färbung längst verschwunden ist.
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