Bergische Synagoge, Jüdische Synagoge im Stadtteil Barmen, Wuppertal, Deutschland
Die Bergische Synagoge ist ein Gotteshaus der jüdischen Gemeinde in Wuppertals Stadtteil Barmen. Das Gebäude besticht durch neun schmale Fenster, die eine Chanukkia darstellen, und einen modernen Glasturm, der seine zeitgenössische Architektur prägt.
Die Synagoge wurde 2002 eingeweiht und stand vor dem Hintergrund der Zerstörung des ursprünglichen Barmen-Synagogengebäudes während der Pogrome 1938. Der Neubau symbolisierte somit den Wiederaufbau des jüdischen Lebens in der Stadt nach dem Krieg.
Über dem Eingang prangt ein hebräischer Text aus dem Buch Jesaja, der "Mein Haus soll ein Bethaus für alle Völker heißen" verkündet. Die Inschrift zeigt die offene Haltung der Gemeinde gegenüber ihrer Umgebung.
Das Gebäude liegt in zentraler Lage im Stadtteil Barmen und ist gut erreichbar. Besucher sollten beachten, dass die Synagoge als aktive Gebetsstätte funktioniert und daher die üblichen Verhaltensregeln für religiöse Orte gelten.
Die Grundstücksfläche wurde von der Evangelischen Kirche der Pfalz bereitgestellt, was eine ungewöhnliche Geste des Verständnisses zwischen zwei Glaubensgemeinschaften darstellt. Dies zeigt die lokale Solidarität nach Jahrzehnten der Trennung.
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