Sender Wiederau, Sendeturm in Pegau, Deutschland
Der Wiederau-Sender ist ein Übertragungsmast in der Nähe von Pegau, der sich auf eine Höhe von 212 Metern erstreckt und Stahl-Gitterstrukturen zur Übertragung von Radio- und Fernsehsignalen nutzt. Die Anlage versorgt die Region Sachsen mit kontinuierlichen Rundfunk- und Fernsehsignalen.
Der Sender wurde 1932 als Mittelwellensender errichtet und war zunächst mit zwei hölzernen Gittertürmen ausgestattet. Im Laufe der Zeit wurde die Anlage modernisiert und erhielt die heute bekannte stahlgestützte Struktur.
Der Sender stellt ein zentrales Element der deutschen Rundfunkinfrastruktur dar und ermöglicht die Medienverteilung im östlichen Teil des Landes.
Der Mast ist von der nahegelegenen Straße aus sichtbar und prägt das Landschaftsbild der Region deutlich. Besucher sollten beachten, dass das Gelände aus Sicherheitsgründen nicht begehbar ist und die Betrachtung nur von außerhalb der Absperrungen möglich ist.
Während des Zweiten Weltkriegs wurde die Anlage in Übertragungsnetzwerke eingebunden, die auf die Navigation alliierter Flugzeuge abzielten. Die Technologie dahinter nutzte gezielte Funkfrequenzen, um Navigationssysteme zu beeinflussen.
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