Kunsthalle Osnabrück, Kunstgalerie in gotischer Kirche, Osnabrück, Deutschland
Die Kunsthalle Osnabrück nutzt die gotische ehemalige Klosterkirche des Dominikanerklosters zum heiligen Kreuz. Der weiß verputzte Bau hat hohe Spitzbogenfenster, Strebepfeiler dazwischen und ein rotes Ziegeldach; links sitzt ein steiler Giebel, rechts ein höherer Giebelabschnitt. Ein vertikales Schild nahe der linken Ecke trägt oben die Aufschrift „KUNSTHALLE“. Im Inneren stehen 665 Quadratmeter im Kirchenschiff und 375 Quadratmeter in Vorhalle und Kreuzgang für Ausstellungen zur Verfügung.
Das Dominikanerkloster wurde in der zweiten Hälfte des 13. Jahrhunderts auf Betreiben des Bischofs Konrad von Rietberg gegründet, der Bau begann um 1283 auf den Resten eines älteren Gebäudes. 1803 wurde das Kloster aufgehoben, um 1910 diente die Kirche als Kaserne, wofür Zwischendecken eingezogen wurden. Nach der 1966 abgeschlossenen Sanierung nutzte die Stadt sie für Konzerte und Ausstellungen; 1991 wurde sie in Kunsthalle Dominikanerkirche umbenannt und 1993 mit einer Retrospektive Arnulf Rainers wiedereröffnet.
Der Ort zeigt wechselnde Ausstellungen zeitgenössischer Kunst von regionalen bis internationalen Künstlern. Die Ausstellungen nutzen die besonderen Raumqualitäten des Gebäudes, um die Werke in einem ungewöhnlichen Kontext zu präsentieren.
Der Ort ist leicht zu Fuß erreichbar und gut in der Altstadt gelegen. Die Öffnungszeiten unterscheiden sich zwischen Wochentagen und Wochenenden, daher sollte man sich vorab informieren.
Um 1910 diente die Kirche als Kaserne der Infanterie, wofür Zwischendecken eingezogen wurden. Danach nutzte die Stadt Osnabrück sie als Raum für Konzerte und Ausstellungen, bevor sie 1991 in Kunsthalle Dominikanerkirche umbenannt wurde.
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