Theater am Kurfürstendamm, Theater im Stadtteil Charlottenburg, Berlin, Deutschland
Das Theater am Kurfürstendamm ist ein Schauspielhaus im Bezirk Charlottenburg-Wilmersdorf, das Teil des Kudamm-Karree-Komplexes bildet. Der Bau von Oskar Kaufmann zeigt klassische Elemente mit einer symmetrischen Fassade und einem Zuschauerraum, der rund 580 Plätze umfasst.
Das Haus wurde im Oktober 1921 eröffnet und diente zunächst als Operette und Revuetheater mit populären Produktionen. Nach schweren Schäden durch Bombenangriffe 1943 wurde es in den Nachkriegsjahren wiederaufgebaut und später als Sprechtheater neu ausgerichtet.
Im Eingangsbereich des Hauses erinnert eine Gedenktafel an Monica Bleibtreu, die hier über viele Jahre gespielt hat und deren Name heute mit dem Theaterpreis verbunden ist. Die Bühne wird für zeitgenössische Schauspielproduktionen genutzt, wobei das Publikum oft eine Mischung aus Anwohnern und Touristen bildet.
Die Spielstätte liegt zentral in der Nähe der U-Bahn-Station Uhlandstraße und ist gut zu Fuß vom Bahnhof Zoo erreichbar. Abendvorstellungen beginnen meist gegen 20 Uhr, wobei Matineen an Wochenenden ebenfalls auf dem Programm stehen können.
Die Bühne war Schauplatz der Berliner Uraufführung von Brecht und Weills Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny im Jahr 1930, damals noch ein umstrittenes Werk. Dieser Abend gehört zu den oft zitierten Momenten in der Geschichte des deutschen Musiktheaters.
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