Bunker Fuchsbau, Militärbunker in Fürstenwalde/Spree, Deutschland.
Der Bunker Fuchsbau ist eine unterirdische Anlage in Fürstenwalde, die sich über mehrere Ebenen erstreckt und Platz für Hunderte von Soldaten bot. Der Komplex umfasst Kommandoräume, technische Installationen und verschiedene Arbeitsbereiche, die heute für Besichtigungen zugänglich sind.
Die Anlage wurde 1942 von Häftlingen des Konzentrationslagers Sachsenhausen erbaut und diente zunächst als Hauptquartier für deutsche Geheimdienste. Nach dem Krieg nutzten sowjetische und später ostdeutsche Streitkräfte die unterirdischen Räume für ihre eigenen militärischen Operationen.
Der Ort zeigt heute drei Zeiträume durch seine Ausstellungen: die Nazi-Zeit, die Ostdeutsche Militärzeit und die Bundesrepublik nach 1990. Besucher können sehen, wie verschiedene Armeen denselben Raum für ihre Zwecke nutzten.
Der Zugang erfolgt durch einen langen Tunnel, der steil hinunter unter die Erde führt, daher sollten Besucher gutes Schuhwerk mitbringen. Die Räume sind eng und dunkel, und die Temperatur ist das ganze Jahr über kühl, also eine Jacke mitnehmen.
Der zentrale Kommandoraum war mit speziellen Schaltkonsolen ausgestattet, die ein großes Netzwerk von Alarmsirenen in der Region steuerten. Diese technologische Ausstattung zeigt, wie wichtig dieser unterirdische Ort für die militärische Koordination war.
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