Knabenschule Fürstenwalde, Bildungserbe in Fürstenwalde/Spree, Deutschland
Die Knabenschule Fürstenwalde ist ein dreistöckiges Schulgebäude aus Backstein in der Stadt Fürstenwalde an der Spree. Das symmetrisch gestaltete Bauwerk dient heute als zweiter Standort des Geschwister-Scholl-Gymnasiums und beherbergt Klassenzimmer und Unterrichtsräume.
Das Gebäude entstand 1891 ursprünglich als Militärkasernen und wurde schnell in eine Jungsenschule umgewandelt, um die wachsende Stadt mit Schulplätzen zu versorgen. Eine Erweiterung folgte 1898 entlang der Kirchhofstraße, die die Kapazität des Schulbetriebs vergrößerte.
Das Gebäude trägt den Namen einer historischen Jungsenschule und prägt bis heute das Straßenbild von Fürstenwalde. Besucher bemerken, wie die symmetrische Backsteinfassade das Schulwesen der Stadt widerspiegelt.
Das Gebäude liegt an der Holzstraße und ist in Fußnähe zur Bushaltestelle Holzstraße gut zu erreichen. Besucher sollten beachten, dass es sich um einen aktiven Schulstandort handelt und der Zugang während des Schulbetriebs begrenzt sein kann.
Das Gebäude hat alle großen politischen Umbrüche Deutschlands durchlebt - von der Kaiserzeit über die DDR bis zur heutigen Bundesrepublik. Trotz dieser Veränderungen behielt es seine Funktion als Schulort und zeigt damit eine bemerkenswerte Kontinuität in einer turbulenten Geschichte.
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