Dassower See, Salzwasserbucht in Lübeck, Deutschland.
Der Dassower See ist eine trichterförmige Salzwasserbucht nordöstlich von Lübeck, die sich über mehrere Quadratkilometer erstreckt und mit der Trave-Förde und der Ostsee verbunden ist. Das Gewässer wird von verschiedenen Bereichen geprägt, darunter Landungsstege und schilfbedeckte Inseln, die das Landschaftsbild bestimmen.
Der See war während der deutschen Teilung ein Grenzgewässer mit einer Betonmauer um sein Ufer, die ihn in eine Sperrzone zwischen Ost- und Westdeutschland verwandelte. Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde diese Barriere entfernt und das Gebiet wieder für Besucher zugänglich.
Das Schloss Lütgenhof am Ufer stammt aus dem 19. Jahrhundert und dient heute als Restaurant und Hotel, wo Besucher die Geschichte des Ortes bei Mahlzeiten erleben können. Der Ort verbindet seine Vergangenheit mit modernem Tourismus und schafft einen Raum, wo Geschichte und Gegenwart aufeinandertreffen.
Der See ist am besten über die Dassow Brücke an der Mündung des Stepenitz-Flusses zugänglich, wo Besucher auf einem Landungssteg ankommen können. Der Ort eignet sich besonders für Spaziergänge entlang des Ufers und bietet verschiedene Aussichtspunkte über das Wasser.
Das Gewässer beherbergt zwei mit Schilf bedeckte Inseln namens Buchhorst und Graswerder, die als Nistplätze für etwa 30 verschiedene Entenarten dienen. Diese Inseln sind ein wichtiger Rückzugsort für Vogelbeobachter und zeigen die natürliche Bedeutung des Sees als Lebensraum.
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