Deutsches Hygiene-Museum, Medizinisches Museum in Dresden, Deutschland.
Das Deutsche Hygiene-Museum ist ein breiter weißer Bau mit Flachdach, von Wilhelm Kreis entworfen und 1930 westlich des Großen Gartens eröffnet. Der zurückgesetzte Mittelteil wird von fünf hohen, schmalen Fensterachsen in dunklem Raster gegliedert, seitlich schließen niedrigere Flügel mit langen Fensterbändern an. Vor der Rasenfläche steht auf einem Steinsockel eine Bronzestatue einer stehenden Figur mit einer Kugel.
Karl August Lingner, Dresdner Fabrikant des Mundwassers Odol, gründete das Museum 1912 als Volksbildungsstätte für Gesundheitspflege, im Anschluss an die I. Internationale Hygiene-Ausstellung. Der heutige Bau von Wilhelm Kreis, zwischen Neoklassizismus und Bauhaus, wurde 1930 westlich des Großen Gartens eröffnet. Bomben zerstörten im Februar 1945 große Teile; in der DDR-Zeit wieder aufgebaut, wurde das Haus von 2001 bis 2005 unter Peter Kulka saniert.
Der Name des Museums geht auf die Hygienebewegung von 1912 zurück, als Gründer Karl August Lingner Bürger über den Körper aufklären wollte. Heute führen die Dauerausstellung „Abenteuer Mensch“ und das Kinder-Museum „Unsere fünf Sinne“ diese Idee fort, ergänzt durch Sonderausstellungen wie „Krieg und Medizin“ und „Was ist schön?“.
Das Museum befindet sich im Zentrum von Dresden und ist leicht zu Fuß oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreichbar. Besucher sollten einige Stunden einplanen, um die Ausstellungen in Ruhe zu erkunden.
Eine berühmte Darstellung zeigt die inneren Organe und Strukturen des menschlichen Körpers transparent und realistisch. Diese Ausstellung bleibt für viele Besucher das einprägsamste Erlebnis ihres Besuchs.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 92.928 Mitwirkenden weltweit.