International Wind- and Watermill Museum, Freilichtmuseum für Mühlen in Gifhorn, Deutschland
Das International Wind- and Watermill Museum ist ein Freilichtmuseum in Gifhorn mit 16 voll funktionsfähigen Mühlen aus 12 Ländern, verteilt auf einem 16 Hektar großen Gelände. Zusätzlich gibt es in einer Halle etwa 50 Miniaturmodelle von Mühlen aus aller Welt zu sehen.
Das Museum wurde 1980 gegründet, als der Sammler Horst Wrobel seine private Sammlung aus Suhlendorf in eine öffentliche Einrichtung mit Unterstützung des Landkreises umwandelte. Die Sammlung wuchs seitdem kontinuierlich und zieht heute Menschen an, die sich für historische Mühlen und traditionelle Handwerk interessieren.
Die ausgestellten Mühlen stammen aus verschiedenen Regionen und zeigen, wie unterschiedliche Kulturen ähnliche technische Probleme gelöst haben. Besucher können sehen, wie jedes Land seine eigene Bauweise und Materialwahl bevorzugt hat.
Das Gelände ist am besten zu Fuß zu erkunden, da die Mühlen über das gesamte Areal verteilt sind und viel Zeit zum Besichtigen benötigen. Besucher sollten bequeme Schuhe tragen und bei schlechtem Wetter mit Regen rechnen, da es sich um ein Freilichtmuseum handelt.
Eine russisch-orthodoxe Holzkirche, die dem Heiligen Nikolaus geweiht ist, steht auf dem Museumsgelände und schafft einen unerwarteten Kontrast zu den technischen Ausstellungen. Diese Kirche ist eines der seltenen Beispiele dieser Architektur außerhalb Russlands und Skandinaviens.
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