Napoleonsbrücke, Straßenbrücke in Gifhorn, Deutschland.
Die Napoleonsbrücke ist eine Straßenbrücke in Gifhorn, die sich mit ihrem Steingewölbe über einen Wasserlauf spannt und auf traditionelle Bautechnik des 18. Jahrhunderts zurückgeht. Die Brücke erstreckt sich über rund 19 m und zeigt die für die Epoche typische Bogenkonstruktion aus behauenem Stein.
Der Bau entstand um 1750 und spiegelt eine Phase des Ausbaus der Verkehrswege in Niedersachsen vor der Industrialisierung wider. Die Bezeichnung als Napoleonsbrücke wurde später ergänzt, womöglich in Erinnerung an die französische Besatzung zu Beginn des 19. Jahrhunderts.
Der Name verbindet das Bauwerk mit der napoleonischen Zeit, auch wenn der genaue Ursprung der Bezeichnung unklar bleibt. Heute dient die Brücke noch immer dem öffentlichen Verkehr und bleibt ein sichtbarer Teil der Gifhorner Infrastruktur.
Wanderwege in Gifhorn führen direkt zur Brücke, die fußläufig und ohne besondere Vorbereitungen zu erreichen ist. In der Nähe finden sich Abstellmöglichkeiten für Fahrzeuge, sodass auch ein kurzer Besuch ohne größeren Zeitaufwand machbar ist.
Das für den Bau verwendete Steinmaterial stammt aus regionalen Steinbrüchen und bewahrt so die geologische Verbindung zur Landschaft. Diese Wahl machte den Transport einfacher und sicherte gleichzeitig die Stabilität über mehr als zwei Jahrhunderte hinweg.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.