Bodenseesender, Rundfunksender in Meßkirch-Rohrdorf, Deutschland.
Der Bodenseesender ist eine Funksendeanlage in Meßkirch-Rohrdorf, die Mittelwellen-Rundfunk über ein Stahlgitterwerk-Mastensystem verbreitete. Die Konstruktion bestand aus mehreren abgespannten Masten, die das Sendesignal über südliche Regionen Deutschlands und angrenzende Gebiete ausstrahlten.
Der Sender wurde 1964 in Betrieb genommen und operierte mit vier abgespannten Stahlmasten, die bis Mitte der 1970er Jahre auf zwei reduziert wurden. Die Anlage sendete bis 2012 und war während ihrer gesamten Betriebszeit eine wichtige Infrastruktur für die Funkversorgung.
Der Sender war für viele Menschen in der Region die Hauptquelle für Radioprogramme und prägte das tägliche Leben durch zuverlässige Übertragungen. Seine Präsenz im Landschaftsbild machte ihn zu einem bekannten Orientierungspunkt für Besucher und Einwohner.
Die Anlage befand sich in einem ländlichen Gebiet und war von Weideflächen und Waldgebieten umgeben, die den Empfang des Signals begünstigten. Der Standort ermöglichte eine optimale Ausbreitung der Funkwellen in die umliegenden Regionen.
Der Hauptsendemast erreichte eine Höhe von 244 Metern und war auf der Frequenz 666 kHz abstimmt, um SWR-Programme zu verbreiten. Die technische Konstruktion verwendete spezialisierte Erdungstechniken an den Verankerungsblöcken zur Optimierung der Strahlungsmuster.
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