Zisterzienserinnenkloster Heydau, Zisterzienserkloster in Morschen, Deutschland
Das Kloster Haydau ist ein Steingebäude in Morschen mit hohen Gewölbedecken und dekorativen Elementen, das sich über mehrere verbundene Gebäude erstreckt. Die Anlage wird heute für verschiedene Veranstaltungen und Ausstellungen genutzt und verfügt über weitläufige Gärten.
Die Gründung geht auf das Jahr 1235 durch Hermann IX. von Treffurt zurück, der die Anlage als Zisterzienserkloster errichtete. Nach 1527 wurde das Gelände in ein Jagdschloss umgewandelt und behielt viele ursprüngliche Strukturen.
Der Engels-Saal im Südflügel zeigt bemalte Decken und einen kunstvoll gestalteten Kamin, die von mittelalterlicher handwerklicher Geschicklichkeit zeugen. Diese Räume vermitteln einen Eindruck von der künstlerischen Qualität, die im Leben der Mönche eine Rolle spielte.
Der Komplex ist über mehrere Eingänge zugänglich und lädt zu Spaziergängen durch die verschiedenen Gebäude und Gärten ein. Besucher sollten Zeit für die Erkundung der Räume und der grünen Flächen einplanen, besonders wenn Ausstellungen oder Veranstaltungen stattfinden.
Die Anlage zählt zu den am besten erhaltenen Zisterzienserklöstern in Hessen und bewahrt ihre ursprüngliche mittelalterliche Bauform über Jahrhunderte hinweg. Diese Vollständigkeit macht sie zu einem seltenen Beispiel, wie ein solches Kloster aufgebaut war.
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