Brucher Talsperre, Talsperre im Bergischen Land in Nordrhein-Westfalen
Die Brucher Talsperre bei Marienheide in Nordrhein-Westfalen wird von einer 200 m langen, 27,5 m hohen Gewichtsstaumauer aus Bruchsteinen mit 4,5 m breiter Krone gestaut, die 1912 bis 1913 nach Plänen von Otto Intze errichtet wurde. Bei vollem Aufstau fasst sie 3,38 Mio. m³ auf 47 ha; die Uferlinie ist von bewaldeten Landvorsprüngen, grünen Ufern und verstreuten Häusern gegliedert.
Die Staumauer der Brucher Talsperre wurde 1912 bis 1913 aus Bruchsteinen nach Plänen von Otto Intze errichtet: eine 27,5 m hohe, 200 m lange Gewichtsstaumauer mit 4,5 m breiter Krone. Von 1990 bis 1993 wurde sie für 21 Millionen DM mit einer Dichtwand, Trenn- und Drainageschicht sowie einem Kontrollgang verstärkt. Im Zweiten Weltkrieg stand auf beiden Seiten der Mauer eine Flak; auf einer Seite ist die Ruine noch vorhanden.
Das Gebiet rund um die Talsperre ist für Wanderer und Naturfreunde zugänglich und bietet Wege zum Erkunden der Umgebung. Besucher sollten auf wechselnde Wetterbedingungen vorbereitet sein und geeignetes Schuhwerk mitbringen.
Im Zweiten Weltkrieg stand auf beiden Seiten der Staumauer eine Flak. Heute befindet sich auf einem Landvorsprung die Wasserrettungsstation der DLRG, auf der anderen Seite ist die Ruine der Stellung noch vorhanden.
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