Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung, Gotische Wallfahrtskirche in Marienheide, Deutschland
St. Mariä Heimsuchung ist eine dreischiffige spätgotische Hallenkirche von 34,80 m Länge und 15,70 m Breite mit derben Strebepfeilern und zum Teil sehr schmalen spitzbogischen Fenstern. Ein schwerer Turm fehlt; ein schlankes Türmchen sitzt als Dachreiter auf der Vierung. Das Innere ist reicher als das schlichte Äußere, mit Säulen statt Pfeilern, die den Raum teilen.
1417 wird eine Klosterkirche erstmals urkundlich erwähnt; nach 1423 zogen Dominikaner ein, um 1470 war der Bau vollendet. Ein Brand beschädigte 1717 das Dach, Ende des 19. Jahrhunderts folgte eine komplette Neugestaltung. Kriegsschäden an Dächern und Fenstern wurden 1952 grundlegend behoben.
Die Wallfahrt geht auf den Einsiedler Henricus zurück, der der Legende nach in Köln für 30 Taler ein Marienbildnis erstand, das sich schon auf dem Heimweg als wundertätig erwies. Das mittelalterliche Bildnis wird im Gnaden- und Marienaltar im südlichen Querhaus aufbewahrt. Eine Festwoche findet von Sonntag bis Sonntag nach dem 2. Juli statt, dem Tag der Heimsuchung Mariens.
Die Kirche befindet sich zentral in Marienheide und ist leicht zu erreichen, wenn man in Fußdistanz zum Stadtzentrum unterwegs ist. Besucher sollten die Öffnungszeiten prüfen und damit rechnen, dass besondere Zeiten wie Gottesdienste das Betreten einschränken können.
Auslöser der Wallfahrt war der Einsiedler Henricus, der der Legende nach in Köln für 30 Taler ein Marienbildnis erstand, das sich schon auf dem Heimweg als wundertätig erwies. Das mittelalterliche Bildnis wird im Gnaden- und Marienaltar im südlichen Querhaus aufbewahrt; die Festwoche läuft von Sonntag bis Sonntag nach dem 2. Juli.
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