Marienheide, Kreisangehörige Gemeinde des Oberbergischen Kreises im Regierungsbezirk Köln
Marienheide ist eine kleine Gemeinde im Oberbergischen Kreis in Nordrhein-Westfalen, umgeben von Wäldern und sanften Hügeln mit Höhenlagen zwischen 250 und 500 Metern. Der Ort verfügt über traditionelle Fachwerk- und Steinhäuser, mehrere Kirchen unterschiedlicher Epochen sowie zwei künstliche Seen in der Nähe, die von Wiesen und Waldstrichen durchzogen werden.
Der Ort wurde 1417 erstmals als Mergenheyde erwähnt und entstand um eine Kapelle herum, die einer Legende nach vom Eremiten Heinrich gegründet wurde, der eine Vision der Jungfrau Maria hatte. Im Laufe der Jahrhunderte entwickelte sich die Siedlung zu einer Gemeinde mit mehreren Kirchen, von denen einige bis ins 13. Jahrhundert zurückreichen.
Der Ort ist geprägt von katholischem Glauben und bäuerlichen Traditionen, die bis heute sichtbar sind. Die Wallfahrtskirche St. Mariä Heimsuchung bildet das religiöse und kulturelle Zentrum der Gemeinde, wo sich jeden Sommer die Bewohner zu Festen und Prozessionen versammeln.
Der Ort ist gut mit Bahn und Bus erreichbar, besonders über die Oberbergische Bahn mit Verbindungen zu Gummersbach, Meinerzhagen und Köln. Die Gemeinde hat flache Stadtzentren mit Wegen für Fußgänger und Radfahrer, während Wanderer und Radler die umgebenden Wälder und Hügellandschaften nutzen können.
Eine Besonderheit ist die jährliche Wallfahrt zur Kirche St. Mariä Heimsuchung im Juli, die auf die legendäre Marienerscheinung eines Eremiten aus dem Mittelalter zurückgeht. Diese Tradition zeigt, wie ein persönliches spirituelles Erlebnis vor über 600 Jahren zur Gründung einer ganzen Gemeinde führte.
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