Schloss Gimborn, Mittelalterliches Schloss in Marienheide, Deutschland
Schloss Gimborn ist ein Wasserschloss im oberen Leppetal, umgeben von Gräben und Steinmauern. Es besteht aus massivem Bruchsteinmauerwerk mit befestigten Türmen und einem von Wasser gesäumten Vorhof.
Die Burg wurde 1273 von den Herren von Gimborn errichtet und gelangte im Laufe der Jahrhunderte in den Besitz verschiedener Adelsfamilien. Seit 1874 wird sie von den Baronen von Fürstenberg verwaltet.
Auf dem Schlossgelände findet jedes Jahr ein Schützenfest statt, zu dem Einheimische aus der gesamten Umgebung zusammenkommen. Die Veranstaltung gehört zum festen Rhythmus des Gemeinschaftslebens in der Region.
Das Schloss wird heute als Konferenzzentrum genutzt und ist für die Öffentlichkeit außerhalb von Veranstaltungen nur eingeschränkt zugänglich. Wer das Gelände besichtigen möchte, sollte sich im Voraus über geplante Events oder das jährliche Schützenfest informieren.
Obwohl das Schloss bereits seit 1273 besteht, wurde das heutige Erscheinungsbild stark durch Umbauten im 16. und 17. Jahrhundert geprägt. Dabei verwandelte sich eine schlichte mittelalterliche Burg schrittweise in ein repräsentatives Herrenhaus mit Wassergraben.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.