Burg Randeck, Mittelalterliche Burgruine in Mannweiler-Cölln, Deutschland.
Burg Randeck ist die Ruine einer Höhenburg auf dem Schlossberg (263 m ü. NHN) westlich von Mannweiler-Cölln an der Alsenz. Erhalten sind Reste der Ringmauer, eines Eckvorwerks, der Flankierungstürme und die Grundmauern des Bergfrieds.
Die Burg wurde erstmals 1202 unter Heinrich von Randeck erwähnt und blieb über fünf Jahrhunderte lang Sitz verschiedener Adelsfamilien. Im Jahr 1690 zerstörten französische Truppen während eines Erbfolgekriegs die Befestigungsanlage.
Die Burg war Sitz von Adelsfamilien, die die Region über Jahrhunderte hinweg geprägt haben. Heute können Besucher die erhaltenen Mauern erkunden und dabei die Verbindung zur mittelalterlichen Herrschaftsgeschichte des Alsenztals nachvollziehen.
Der Zugang zur Burg erfolgt über markierte Wanderwege, die auf dem steileren Gelände anspruchsvoller werden. Das Gelände ist nicht für Besucher mit eingeschränkter Mobilität geeignet, doch die Wege selbst sind relativ gut erkennbar.
Nach dem Aussterben der Lewensteiner fiel die Burg 1668 an Nikolaus Georg Reigersberg, Kanzler von Kurmainz. 1844 wurde berichtet, sie sei in Privatbesitz, niedergerissen und ihr Material verwertet worden. Heute gehört sie dem Kulturhistorischen Verein Mannweiler-Cölln.
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