Burg Löwenstein, Mittelalterliche Burgruine in Niedermoschel, Deutschland.
Die Burg Löwenstein, auch Lewenstein genannt, ist die Ruine einer mittelalterlichen Gipfelburg auf 210 m ü. NN bei Niedermoschel im Donnersbergkreis. Von der Anlage sind nur noch Reste des Palas erhalten; das Gelände in Privatbesitz wird als Viehweide genutzt.
Die Burg wurde vermutlich von der Familie Lewenstein erbaut, deren erster belegter Angehöriger, Emmerich von Lewenstein, 1227 erscheint. Am 20. Januar 1275 trugen Emmerich und Wolfram von Löwenstein die Burg dem Grafen Heinrich von Veldenz zu einer Jahresgült von acht Pfund zu Lehen auf. 1525 wurde sie im Deutschen Bauernkrieg beschädigt und 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg durch französische Truppen endgültig zerstört.
Der Name Löwenstein bedeutet „Löwenstein“, doch die Quellen erklären seinen Ursprung nicht; das Geschlecht ist erstmals 1227 mit Emmerich von Lewenstein belegt. Der Sage nach beherrschten die Lewensteiner die Kunst des Metallfühlens, weshalb die Burg mit dem Silberbergwerk in Niedermoschel in Verbindung gebracht wird, für das sie als Schutz gedient haben könnte.
Der Zugang zur Burg erfolgt ueber eine Verlaengerung der Breitenweg-Strasse in Niedermoschel. Die Ruinen liegen oben auf einem Plateau, waehrend zusaetzliche Gebaudereste den Hugel hinunter verteilt sind.
Der Sage nach beherrschten die Lewensteiner die Kunst des Metallfühlens, weshalb die Burg mit dem Silberbergwerk in Niedermoschel in Verbindung gebracht wird, dem sie als Schutz gedient haben könnte. Erster belegter Angehöriger des Geschlechts ist Emmerich von Lewenstein im Jahr 1227.
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