Burg Rodenberg, Mittelalterliche Burgruine in Menden, Deutschland.
Burg Rodenberg sind Ruinen einer mittelalterlichen Burg auf einem 268 Meter hohen Hügel östlich von Menden, die Ausblicke über die Täler Hönnetal und Oesetal bieten. Die freigelegten Steinmauern zeigen die ursprüngliche Struktur dieser Spornburg aus dem Mittelalter.
Die Burg wurde als Spornburg für die Herren von Rodenberg erbaut und später von den Erzbischöfen von Köln erworben. Sie wurde 1301 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Die Burganlage ist mit der Mendener Kreuztracht verbunden, einem großen Karfreitagszug, der jedes Jahr Tausende von Besuchern anzieht. Diese religiöse Prozession durchquert die Gegend und macht den Ort zu einem wichtigen Punkt im kirchlichen Kalender der Region.
Die freigelegten Mauerabschnitte sind über markierte Wanderwege in einem 50 Hektar großen Naturschutzgebiet auf der Westflanke von Rodenberg zu erreichen. Der Zugang ist relativ einfach und die Wanderwege sind gut ausgeschildert.
Die Ruinen blieben bis zu ihrer Wiederentdeckung in den 1950er Jahren verborgen und wurden danach ausgegraben und freigelegt. Diese späte Wiederentdeckung nach Jahrhunderten der Vergessenheit macht die Stätte zu einem besonderen archäologischen Fund.
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