Burg Rodenberg, Burgruine in Menden (Sauerland), Deutschland
Burg Rodenberg ist die Ruine einer Spornburg auf einem nach Norden, Süden und Westen abfallenden Bergsporn oberhalb von Menden. Untersuchungen in den 1950er Jahren legten eine zweiteilige, durch Wall und Graben geschützte Anlage teilweise frei sowie im Westen ein Gebäude von 18 × 10 Metern, vermutlich der Palas. Die Ruine ist frei zugänglich.
Die Burg wurde als Spornburg für die Herren von Rodenberg erbaut und später von den Erzbischöfen von Köln erworben. Sie wurde 1301 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Der Name Rodenberg stammt von dem Ministerialengeschlecht, das die Burg vor 1249 errichten ließ und später als von Romberg bekannt war. 1272 erwarb es von den Grafen von Arnsberg die Freigrafschaft Menden; der Missbrauch dieser Rechte gab dem Kölner Erzbischof den Anlass, die Burg an sich zu ziehen.
Die Ruine ist frei zugänglich. Sie liegt auf einem Bergsporn oberhalb von Menden, und der ergrabene Bereich an der Westseite umfasst ein Gebäude von 18 auf 10 Metern, das als vermutlicher Palas gilt. Die Anlage ist von der Stadt aus zu Fuß erreichbar.
Die Untersuchungen der 1950er Jahre legten eine zweiteilige, durch Wall und Graben geschützte Anlage frei sowie im Westen des Bergsporns ein Gebäude von 18 × 10 Metern, das als Palas der Burg gilt. Die Ruine ist frei zugänglich.
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