Burg Schraplau, Mittelalterliche Burgruine in Schraplau, Deutschland
Die Burg Schraplau ist die Ruine einer Höhenburg in Schraplau im Saalekreis in Sachsen-Anhalt. Erhalten sind nur wenige Außenmauern auf mehreren Privatgrundstücken. Die romanische Burg wurde um 1200 vom Erzstift Magdeburg im westlichen Teil der älteren Altenburg errichtet; von dieser sind ein hoher Erdwall mit Trockenmauer und ein Vorgraben erhalten.
Die Burg wurde um 881 in Dokumenten als Scrabenlebaburg erwähnt und war ursprünglich eine königliche Besitzung unter Ludwig dem Deutschen oder seinen Söhnen. Im Laufe der Jahrhunderte wurde sie mehrfach umgebaut, bevor sie Anfang des 18. Jahrhunderts endgültig aufgegeben wurde.
Der Name Schraplau geht auf das althüringische „Scrabanloh“ zurück, etwa „Schrappwald“, belegt im Hersfelder Zehntverzeichnis um 845; um 881 erscheint die Burg als „Scrabenlebaburg“. Bei Ausgrabungen fand man slawische Funde und zwei zeitlich versetzte Trockenmauern, die auf Zerstörung und Wiederaufbau hindeuten.
Die Ruine liegt auf mehreren Privatgrundstücken in Schraplau, und es sind nur wenige Außenmauern zu sehen; die Anlage ist kaum zugänglich. Eine Besucherinfrastruktur gibt es nicht; betreten Sie die Grundstücke nicht ohne Zustimmung der Eigentümer. Der erhaltene Erdwall mit Trockenmauer und Vorgraben gehört zur Anlage der Altenburg.
Der Name Schraplau erscheint um 845 als „Scrabanloh“ im Hersfelder Zehntverzeichnis, was etwa „Schrappwald“ bedeutet. Die Burg selbst wird um 881 als „Scrabenlebaburg“ erwähnt. Bei Ausgrabungen wurden Reste zweier zeitlich versetzter Trockenmauern entdeckt, die auf eine Zerstörung und einen Wiederaufbau während der Nutzung hindeuten.
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