Burg Schöneflieth, Mittelalterliche Burgruine am Emsfluss, Greven, Deutschland
Burg Schöneflieth ist eine mittelalterliche Burganlage mit zwei Inseln und erhaltenen Grundmauern am Ufer der Ems. Eine nachgebaute Brücke verbindet die Inseln und zeigt, wie das ursprüngliche Grabensystem den Fluss nutzte.
Die Burg wurde 1232 gegründet und diente als Zollstation am Handelsweg der Ems. Sie kontrollierte über Jahrhunderte den Verkehr und die Einkünfte aus dem Warenfluss durch die Region.
Der Name Schöneflieth geht auf Franco von Schonebeck zurück, der auch Schöneflieth genannt wurde und die Burg 1232 erbaute. Die Domkanoniker von Münster, seit 1365 Eigentümer, erhoben den Brückenzoll über die Ems; südlich des Brückenkopfes stand ein vermutlich nach dem Dreißigjährigen Krieg errichteter Zollturm. Die Zollstelle bestand bis zum 1. Oktober 1847, lange nachdem die Burg als Steinbruch abgetragen worden war.
Das Gelände ist über den EmsRadweg erreichbar, einen Fahrradweg, der direkt am Ort vorbeiführt. Parkplätze befinden sich in der Nähe des örtlichen Freibads und ermöglichen einen einfachen Zugang zum Burgareal.
Der Name der Burg geht auf Franco von Schonebeck zurück, der auch Schöneflieth genannt wurde und sie 1232 errichten ließ. Erstmals erwähnt wird der Ort 1257 in einer Urkunde als „Castellum dictum sconenvlete“. Die Zollstelle überlebte die Burg und bestand bis zum 1. Oktober 1847, lange nachdem 1843 die letzten Steine verkauft worden waren.
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