Burg Glauburg, Mittelalterliche Burgruine auf dem Glauberg, Deutschland
Burg Glauburg sind Ruinen einer mittelalterlichen Burg auf einem Basalthügel in der Wetterau-Region. Die Mauerreste zeigen Wehrbauten, Kellerräume und ein erhaltenes Geschoss mit romanischem Bogen.
Die Burg entstand im Mittelalter als Teil des Festungssystems der Wetterau und war Sitz der Familie Glauburg von Frankfurt. Sie wurde 1256 zerstört und danach nicht wieder aufgebaut.
Der Name Glauburg stammt von den Bewohnerfamilien ab, die hier lebten. Heute sieht man an den Resten noch, wie Menschen damals ihre Häuser an der Ringmauer anbrachten und den Platz nutzten.
Beim Besuch kann man eine rekonstruierte Toranlage erkunden und eine fünf Meter tiefe Zisterne sehen, die Regenwasser für die Bewohner sammelte. Der Hügel bietet Wanderwege mit freiem Zugang zum Gelände.
Das Fundament einer ganzen Häuserreihe an der nördlichen Seite zeigt, dass hier oben ein großes Dorf lebte, nicht nur eine Festung. Archäologen haben beim Graben viele Wohn- und Lagerkeller freigelegt, die zeigen, wie alltäglich es hier zuging.
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