Burg Greene, Mittelalterliche Burgruine in Greene Einbeck, Deutschland.
Burg Greene ist eine mittelalterliche Burgruine auf einem Höhenrücken im Ort Greene bei Einbeck in Niedersachsen. Teile der ursprünglichen Außenmauern sind noch erhalten, und ein wiederaufgebauter Bergfried sowie ein Torbogen führen zum oberen Bereich der Anlage.
Die Burg wurde 1308 von den Herren von Homburg als Festung in der Region errichtet. Im Jahr 1499 ging sie nach einer Zahlung an die Welfen über, was die lokalen Machtverhältnisse dauerhaft veränderte.
Der Name der Burg geht auf das Dorf Greene zurück, das sich direkt unterhalb des Hügels befindet. Die Ruine wird heute von Wanderern als Aussichtspunkt genutzt, und der wiederaufgebaute Bergfried ist von Weitem sichtbar.
Das Gelände ist tagsüber frei zugänglich und bietet Wanderwege mit Ausblick über das Leinetal. Der Bergfried kann je nach Jahreszeit eingeschränkte Öffnungszeiten haben, weshalb es sich lohnt, die Bedingungen vorab zu prüfen.
Von 1953 bis 1961 diente der Bergfried als Gedenkstätte für deutsche Kriegsgefangene, wo Millionen von Unterschriften gesammelt wurden, die ihre Heimkehr forderten. Dieses Kapitel der Nachkriegsgeschichte ist heute kaum bekannt, obwohl es die Ruine für viele Menschen zu einem wichtigen Ort gemacht hat.
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