Burg Greifenstein, Mittelalterliche Burgruine in Hohenstein, Deutschland
Burg Greifenstein ist die Ruine einer Spornburg etwa 200 Meter nordwestlich der Burg Hohenstein auf demselben bewaldeten Höhenrücken über dem Aartal. Erhalten sind zwei aneinander stoßende Wohngebäude, etwa zwei Meter hohe Mauerreste und bearbeiteter Fels; die Anlage war in die Felsstruktur integriert und wahrscheinlich durch Flügelmauern mit dem Hohenstein verbunden.
Die Entstehungszeit der Burg ist unbekannt; sie war ein katzenelnbogisches Lehen, das von Ministerialen bewohnt wurde. 1386 überließ Graf Eberhard von Katzenelnbogen sie seinem Dienstmann Heinrich Breder. 1448 erscheint sie als „Griffinstein under Hoenstein“, und letztmals urkundlich erwähnt wird sie am 15. März 1585, als Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel das Burglehen an vier Knebel von Katzenelnbogen erneuerte. Vermutlich wurde sie bei der Belagerung der Burg Hohenstein 1639/40 zerstört.
Der Name Griffinstein under Hoenstein erscheint in einer Urkunde von 1448, und die Burg war ein katzenelnbogisches Lehen, das von Ministerialen wie Heinrich Breder bewohnt wurde, der in einem Lehensverzeichnis von 1386 genannt wird. Die letzte direkte urkundliche Erwähnung ist eine Lehensurkunde vom 15. März 1585, in der Landgraf Wilhelm IV. von Hessen-Kassel das Burglehen an vier Ministeriale der Knebel von Katzenelnbogen erneut vergab.
Burg Greifenstein liegt etwa 200 Meter nordwestlich der Burg Hohenstein auf demselben bewaldeten Höhenrücken, der nach Westen, Norden und Osten steil abfällt. Die Ruine ist zu Fuß über Waldwege erreichbar; Gebäude, Restaurant oder Garten gibt es vor Ort nicht. Der Bereich ist ein geschütztes Bodendenkmal: Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind der Denkmalbehörde zu melden.
Die Ruine ist ein Bodendenkmal nach dem Hessischen Denkmalschutzgesetz: Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden sind genehmigungspflichtig, Zufallsfunde sind der Denkmalbehörde zu melden. Der örtliche Heimatverein führte Ende des 20. Jahrhunderts Sondierungsgrabungen an der Anlage durch.
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