Burg Hohenstein, Mittelalterliche Burg im Taunus, Deutschland
Burg Hohenstein ist eine Felsenburg auf einem Hügelgipfel im Taunus, die aus dicken Steinmauern, einem zentralen Turm und einem Innenhof besteht. Von oben eröffnet sich ein weiter Blick über das Aartal.
Die Burg wurde Ende des 12. Jahrhunderts vom Erzbistum Mainz als Verwaltungssitz errichtet und wechselte später in den Besitz der Grafen von Katzenelnbogen. Zu Beginn des 17. Jahrhunderts wurde sie zu einem Wohnpalast umgebaut.
Burg Hohenstein dient im Sommer als Open-Air-Bühne für Theateraufführungen, die Besucher aus der ganzen Region anziehen. Wer im Sommer kommt, erlebt die mittelalterlichen Mauern als Kulisse für lebendige Kulturveranstaltungen.
Der Aufstieg zur Burg erfordert etwas Kondition, da der Weg über unebenes Gelände führt; festes Schuhwerk ist empfehlenswert. Bei Nässe wird der Pfad rutschig, daher lohnt sich ein Blick auf die Wetterlage vor dem Besuch.
Die Burg überstand den Dreißigjährigen Krieg weitgehend unbeschadet, was für eine Anlage dieser Epoche äußerst selten ist. Dieser Umstand macht sie zu einem der am besten erhaltenen Beispiele mittelalterlicher Wehrbaukunst in der Region.
Die Community neugieriger Reisender
AroundUs vereint tausende ausgewählte Orte, lokale Tipps und versteckte Schätze, täglich bereichert von über 60,000 Mitwirkenden weltweit.