Burg Lipperode, Mittelalterliche Burgruine in Lippstadt, Deutschland.
Burg Lipperode ist eine Burgruine bei Lippstadt mit vier Mauern, die einen Wohnturm bildeten, umgeben von einem Wassergrab. Die Grundmauern und Teile der Umfassungsmauern sind noch sichtbar und konnen im Burghof besichtigt werden.
Die Burg wurde 1248 erstmals erwahnt und war ursprunglich eine Wasserfestung. Um 1600 wurde sie unter Graf Simon VI. in eine hollandische Festung mit Basteien umgebaut.
Ausgrabungen auf dem Gelande zeigen, dass es sich um einen Ort handelte, der von der Familie gelegentlich genutzt wurde, aber nicht als Hauptwohnsitz diente. Besucher können heute sehen, wie die Anlage mit ihren Mauern einen bescheidenen Eindruck hinterlasst.
Die Anlage liegt auf zuganglichem Gelande, wo man die erhalten gebliebenen Mauern und das Wassergrab betrachten kann. Es ist ratsam, festes Schuhwerk zu tragen, da der Untergrund je nach Wetterlage uneben sein kann.
Die Fortifikation wurde mit einer funfzackigen Sternform mit Bastionen angelegt, was heute nur auf Luftaufnahmen deutlich zu sehen ist. Diese Bauweise war charakteristisch fur fruh-neuzeitliche Verteidigungssysteme und zeigt die militarische Entwicklung der Epoche.
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