Kleine Marienkirche, Gotische Kirche in Lippstadt, Deutschland.
Die Kleine Marienkirche Lippstadt ist eine Ruine einer gotischen Kirche im Zentrum der Stadt. Die noch erhaltenen Außenmauern zeigen charakteristische gotische Fenster mit mehreren Abschnitten und feinen Steinverzierungen auf der Nord- und Südseite.
Der Bau der Kirche begann gegen Ende des 12. Jahrhunderts, wobei zunächst ein romanischer Frauenchor im Westen errichtet wurde. Dieser wurde 1222 geweiht und bildete den Anfang des später erweiterten gotischen Gebäudes.
Die Kirche war über Jahrhunderte hinweg ein Ort für Frauen, die dort gemeinschaftlich lebten und beteten. Heute kann man noch an den Mauern erkennen, wie diese Gemeinschaft den Raum nutzte und welche Bedeutung dieser Ort für sie hatte.
Die Ruine ist das ganze Jahr über frei zugänglich und befindet sich innerhalb der mittelalterlichen Klostermauern in der Stadtmitte. Der Ort lässt sich leicht zu Fuß erkunden und bietet gute Sichtbarkeit der restlichen Strukturen von außen.
Das Gebäude hatte ungewöhnlich zwei Chöre statt nur einen, was bei einer Kirche dieser Größe selten war. Dies zeigt eine seltene Bauweise, die speziell für die Bedürfnisse der Frauengemeinschaft entwickelt wurde.
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