Stadtmuseum Lippstadt, Heimatmuseum in Lippstadt, Deutschland
Das Stadtmuseum Lippstadt ist ein regionalgeschichtliches Museum am Marktplatz der Lippstädter Altstadt, untergebracht in einem Fachwerkgiebelhaus von 1657/1658. Das Gebäude wurde zwischen 1764 und 1769 für den Justizrat Johann Conrad Rose renoviert, der im Inneren reich geschmückte Stuckdecken im Rokokostil anbringen ließ. Die Sammlung umfasst die Vor- und Frühgeschichte der Region sowie die Stadtgeschichte der ehemaligen Hansestadt.
Das Museum wurde 1929 als regionale Kulturinstitution gegründet und stand fünf Jahrzehnte unter Bezirksverwaltung. 1980 übernahm die Stadt die Verantwortung und machte es zu einer kommunalen Einrichtung.
Das Haus an der Rathausstraße hieß bis zur Umbenennung 1933 Judenstraße 13. Das Museum bewahrt eine nutzbare westfälische Bauernküche und eine Schlafkammer, die das Leben im historischen Lippstadt zeigen sollen. Zur sakralen Kunst gehört eine frühgotische Skulptur des Heiligen Michael aus dem 13. Jahrhundert aus den früheren Klöstern Lippstadts.
Das Museum liegt im denkmalgeschützten Fachwerkgiebelhaus Rathausstraße 13 am Marktplatz der Altstadt; bis 1933 hieß die Straße Judenstraße 13. Wegen des Denkmalschutzes sind historische Treppen und Türen statt moderner Zugänge zu erwarten.
Das Museum bewahrt eine der umfangreichsten Sammlungen historischer Fächer in Nordrhein-Westfalen, gezeigt in einem eigenen Kabinett. Ein weiteres Kabinett gilt der Schulgeschichte; eine nutzbare westfälische Bauernküche mit Schlafkammer veranschaulicht das Leben im historischen Lippstadt.
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