Burg Mark, Mittelalterliche Burgruine in Hamm, Deutschland
Burg Mark ist eine mittelalterliche Burganlage im Stadtteil Uentrop in Hamm, Deutschland. Sie besteht aus einem hohen Erdhügel, dem sogenannten Turmhügel, sowie äußeren Schutzwällen, die von wassergefüllten Gräben umgeben sind.
Die Burg war ab dem 12. Jahrhundert Sitz der Grafen von der Mark, die von hier aus ihr Territorium kontrollierten. Nach 1391 verlegten die Grafen ihren Hauptsitz an den Niederrhein, als ihre Ländereien mit der Grafschaft Kleve vereinigt wurden.
Der Ort trägt den Namen der Grafen von Mark, deren Herrschaft über Jahrhunderte die Region prägte. Heute erinnern Informationstafeln an die ehemalige Bedeutung des Platzes für die lokale Geschichte.
Das Gelände ist zu Fuß gut erreichbar und kann frei betreten werden, wobei Informationstafeln den Besuch erleichtern. Bei trockenem Wetter sind die Erdwälle und Gräben am deutlichsten zu erkennen.
Die Burg Mark gilt als eine der am besten erhaltenen Motte-und-Bailey-Anlagen in Westfalen, obwohl von den ursprünglichen Steinbauten kaum etwas über der Erde geblieben ist. Was heute zu sehen ist, sind fast ausschließlich Erdwerke, die jedoch die Form und Logik der mittelalterlichen Anlage noch sehr deutlich erkennen lassen.
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