Hamm, Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, Deutschland
Hamm ist eine Industriestadt in Nordrhein-Westfalen, die sich entlang der Flüsse Lippe und Ahse erstreckt und den östlichen Rand der Metropole Ruhr markiert. Die Stadt dient als wichtiger Eisenbahnknotenpunkt mit ausgedehnten Rangierbahnhöfen und zahlreichen Gleisverbindungen in alle Himmelsrichtungen.
Die Gründung erfolgte 1226 als Hauptstadt der Grafschaft Mark durch Graf Adolf I. von der Mark, der hier eine Burg und Siedlung errichten ließ. Der Beitritt zur Hanse im Jahr 1469 brachte wirtschaftlichen Aufschwung durch den Handel mit Salz und Getreide über die Lippe.
Der Name stammt vom alten Wort für eine Flussbiegung, da die Siedlung ursprünglich an einer Schleife der Lippe entstand. Die Märkte in der Innenstadt ziehen Besucher aus dem östlichen Ruhrgebiet an und zeigen die Rolle als Einkaufszentrum zwischen den großen Ballungsräumen.
Der Hauptbahnhof liegt im Zentrum und verbindet die Stadt mit dem Ruhrgebiet und weiter entfernt liegenden Zielen durch regelmäßige Regionalzüge. Busse verkehren vom Bahnhofsvorplatz in die verschiedenen Stadtteile und zu den umliegenden Gemeinden.
Im Maximilianpark steht ein gläserner Elefant aus dem Jahr 1984, der aus der ehemaligen Kohlenwäsche der Zeche Maximilian entstand und heute Ausstellungsräume beherbergt. Man kann durch den Rüssel hinauffahren und gelangt zu einem tropischen Garten im Inneren des Tieres.
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