Gedenkstätte Zeche Radbod, Bergbaudenkmal in Hamm, Deutschland.
Die Gedenkstätte Zeche Radbod ist ein Denkmal an einem ehemaligen Bergwerk in Hamm, das die Opfer einer Katastrophe würdigt. Zwei sich gegenüberstehende Gedenkplaketten mit Namen tragen Inschriften, während Sockelbereiche dazwischen Bergarbeiter und Trauernde zeigen.
Das Denkmal wurde nach einem verheerenden Unglück in der Zeche Radbod im Jahr 1908 errichtet, bei dem viele Bergleute ihr Leben verloren. Dieses Ereignis führte zu grundlegenden Verbesserungen der Arbeitssicherheit in deutschen Bergbaugebieten.
Die Gedenkstätte zeigt Skulpturen von Ernst Müller-Braunschweig, die einen Bergmann mit Werkzeugen und eine trauernde Witwe mit ihrer Tochter darstellen. Diese Figuren vermitteln die menschliche Seite des Unglücks und sprechen Besucher unmittelbar an.
Das Denkmal steht an der Ecke Ermlinghofstraße und Fritz-von-Twickel-Weg und ist leicht zu Fuß erreichbar. Besucher können das Gelände jederzeit besuchen und es ist Teil des Industriekultur-Wanderwegs der Region.
Das Gelände bewahrt zwei Dampffördermaschinen aus 1907 und 1908, die unter den wenigen erhaltenen Beispielen solcher Maschinen in Nordrhein-Westfalen zählen. Diese technischen Denkmäler zeigen noch heute die Kraft und Komplexität der damaligen Bergbautechnik.
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