Burg Hohenfels, Burgruine in Sipplingen, Deutschland
Burg Hohenfels, auch Alt-Hohenfels genannt, ist die Ruine einer Spornburg auf 598 m ü. NN unterhalb des Haldenhofs bei Sipplingen. An der höchsten Stelle stand ein Wohnturm mit einer Grundfläche von 9,90 mal 13,50 Metern; Mauerreste von Gebäuden und der Ringmauer sind erhalten. Im Frühjahr 2009 wurden die Burgreste teilweise von Bäumen und Sträuchern befreit und bieten jetzt einen guten Überblick über die verbleibende Anlage.
Alt-Hohenfels wurde zwischen 1150 und 1190 von den Herren von Hohenfels erbaut, vermutlich Ministeriale der Bischöfe von Konstanz, die die Niedergerichtsbarkeit über Sipplingen ausübten. 1292 teilte sich die Familie und eine Linie zog auf Neu-Hohenfels. Die Linie starb aus, die Herrschaft ging an Wolf von Jungingen, 1437 an die Herren von Landenberg und 1479 an das Spital zu Überlingen. Nach 1641 verfiel die Burg nach Zerstörung.
Die Burg ist nach den Herren von Hohenfels benannt, die über Sipplingen die Niedergerichtsbarkeit ausübten. An den Minnesänger Burkart von Hohenfels aus diesem Geschlecht erinnern vor Ort die mehrere hundert Jahre alte, als Naturdenkmal eingetragene Burkhartslinde und die Minnesängerstube im Höhengasthof Haldenhof.
Die Ruine liegt auf einer Spornkuppe auf 598 m ü. NN unterhalb des Haldenhofs, nordwestlich von Sipplingen. Im Frühjahr 2009 wurden die Reste teilweise von Bäumen und Sträuchern befreit, sodass sich der Grundriss der einstigen Burg heute an den erhaltenen Mauern ablesen lässt. Der Platz wird zu Fuß erreicht; unmittelbar an der Ruine gibt es keine Einrichtungen.
Im Frühjahr 2009 wurde die Burg teilweise von Bäumen und Sträuchern befreit, seither bietet sich ein guter Überblick über die verbleibende Anlage. Der Wohnturm an der höchsten Stelle stand auf einer Grundfläche von 9,90 mal 13,50 Metern.
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