Heinz-Sielmann-Weiher, Naturreservat in Billafingen, Deutschland.
Der Heinz-Sielmann-Weiher ist ein Naturschutzgebiet bei Billafingen mit flachen Wasserflächen, Gräben, Schilfbeständen, blühenden Säumen und Feldhecken, umgeben von einer Wasserbüffelpasture. Das gesamte Gelände ist durch markierte Wege für Fußgänger und Radfahrer erschlossen.
Das Feuchtgebiet entstand 2005 als Pilotprojekt der Heinz-Sielmann-Stiftung unter Leitung des Ornithologen Professor Peter Berthold. Sein Zweck war es, Lebensraum für Wasser- und Wiesenvögel in der Region wiederherzustellen.
Der Ort trägt den Namen des bekannten Naturfilmers Heinz Sielmann und wird von Einheimischen als wichtiger Rückzugsort für Vögel wahrgenommen. Menschen kommen hierher, um Störche und andere Wasservögel zu beobachten, die das Gelände als Lebensraum nutzen.
Das Gelände ist gut zugänglich, mit einer Beobachtungsplattform, die über die alte Römerstraße erreichbar ist. Besucher sollten festes Schuhwerk tragen, da der Boden je nach Jahreszeit matschig sein kann.
Der Ort beherbergt etwa 340 Blütenpflanzenarten und dient als Brutplatz für Weißstörche auf speziell errichteten Nistplattformen. Diese Storchenpräsenz macht das Gebiet zu einem seltenen Beispiel für erfolgreiche Wiederansiedlung in der Region.
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